Chronik

Lage der LWBFS-Schlierbach

 

Vor dem ersten Weltkrieg gab es in Oberösterreich nur eine einzige fachliche Ausbildungsstätte, nämlich die Landesackerbauschule in Ritzlhof. Dieser Schultyp dauerte 2 volle Jahre und konnte nur einen kleinen Teil der männlichen Jugend erreichen.


1920 beschloss der „Landesausschuss von Oberösterreich“ unter dem Landeshauptmann Johann Nepomuk Hauser und dem Landwirtschaftsreferent Landesrat Waldl die sogenannte „Winterschule“ an zwei Standorten einzuführen. Ein geeigneter Standort war in Otterbach bereits vorhanden, ein zweiter wurde gesucht.


Der Abt des Klosters Schlierbach, Dr. Alois Wiesinger, stellte für diese Schulgründung im Jahr 1920 dem Land Oberösterreich ausreichend Räume in seinem Kloster zur Verfügung.


Die Schule war von damals bis 1982 im Kloster Schlierbach untergebracht.


Nach einem enormen Anstieg der Schülerzahlen unter Dir. DI Werner Mitter erfolgte im Jahr 1977 der Spatenstich zur Errichtung der neuen Landwirtschaftschule am südlichen Ortsrand von Schlierbach. Der Neubau wurde mit Schulbeginn 1982 bezogen.


Unter Dir. DI Werner Mitter und ab 1999 unter Dir. DI Franz Pilz erfolgte eine laufende Verbesserung und Anpassung der Räumlichkeiten an den aktuellen Bedarf sowie diverse Zubauten zur Erhöhung der Effizienz des praktischen Unterrichtes.


So wurde die Landtechnikhalle erweitert, die Lagerhalle für Materialien und Werkstücke aus der Schlosserei und Tischlerei vergrößert, ein Sportplatz mit Funcourt errichtet, Container für den EDV-Unterricht aufgestellt und das gesamte EDV-System verbessert.


Ein Höhepunkt war sicherlich die intensive Beteiligung an der oö. Landesausstellung „Mahlzeit“ im Jahr 2009. Dazu wurde als Präsentationsräumlichkeit und für Bildungsangebote ein Pavillon im Süd-Westen der Schule angebaut, der in der Folge für Seminare und Kurse der Erwachsenenbildung und Abendschule sowie für Feste, Feierlichkeiten und Präsentationen verwendet wird.


Mit September 2014 übergab Dir. DI Franz Pilz die Leitung der Landwirtschaftsschule an Dir. DI Martin Faschang, der unter dem neuen Motto „Hier wächst die Zukunft“ mit einem tatkräftigen Lehrkörper und Personal die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit frischem Elan zum Wohl der Bildung der Jugend des ländlichen Raumes der Region aufgreift.

 
 
 

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