Der Praxisunterricht an der Schule ist vielseitig und abwechslungsreich. Es stehen uns gut ausgestattete Praxisräume zur Verfügung. Im praktischen Unterricht werden die theoretischen Ausführungen durch praktische Übungen und Aufgaben ergänzt.  Auf Arbeitssicherheit und Unfallverhütung wird bei allen Tätigkeiten besonderes Augenmerk gelegt.     

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Praxis Tierhaltung

Die Schüler legen eine Futtermittelsammlung an. Sie machen Futterbeurteilungen und Rationsberechnungen mit den Daten des elterlichen Betriebes. Tierbeurteilungen, Tierbeobachtung (z.B. Brunsterkennung) und auch der Umgang mit Tieren sind wichtige Praxisinhalte. Beim Kuhstyling werden die Tiere für den Auftrieb zur Versteigerung vorbereitet. Der Melkkurs ist ein wesentlicher Teil der Praxis, für den das Landesgut zur Verfügung steht. Die Schulung für den Tiertransport schließt mit einem anerkannten Zertifikat ab. Wichtige Punkte des Tierschutzes, des Umweltschutzes sowie die Unfallverhütung dürfen in der Ausbildung nicht fehlen.    

 

Praxis Pflanzenbau

Um die wichtigsten Pflanzen und deren Samen kennenzulernen wird eine Samensammlung und eine Pflanzensammlung angelegt und die Keimfähigkeit der unterschiedlichen Kulturen überprüft. Beim Mikroskopieren werden Details der Pflanzen sichtbar. Verschiedene Bodenarten werden untersucht (Spatenprobe, ...) und während des gesamten Schuljahres sorgen Feldbegehungen am Landesgut dafür dass die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Ackerpflanzen hautnah miterlebt werden. Weiter Unterrichtsinhalte sind die Fruchtfolgegestaltung, der Sachkundenachweis Pflanzenschutz, Energiepflanzen sowie das Führen von Aufzeichungen und Ackerschlagkarteien

 

Praxis Landtechnik und Metallverarbeitung    

Im 1. Jhg. erfolgt eine Einführung in CAD – Zeichnen. Feilen und Bohren (Würfel, Hammer), Schmieden sowie Blechbearbeitung stehen am Programm. Im 2. Jhg. ist die Herstellung eines eigenen Werkstückes für den elterlichen Betrieb mit dem Anfertigen einer Zeichnung, Erhebung der Stückliste und Anfertigen des Werkstückes der Schwerpunkt. Im 3. Jhg. folgen Maschineneinstellung und Wartung, Pflügen, anfallende Reparaturen am Landesgut u.ä.. Lehrausgänge zur Erklärung der Maschinen zur Fa. Deschberger ergänzen den Praxisunterricht.  

 

Praxis Holzbearbeitung

Nach dem Kennenlernen der Werkzeuge und der Unterweisung in Arbeitssicherheit und Unfallverhütung werden die Grundlagen der Tischlerei gelernt wie Stemmeisen schärfen, Spansäge einstellen, Schnittübungen mit der Spansäge, Verbindungen, Überplattung, Schlitz-u. Zapfen, Fingerzinken, genaues Messen, Anreißen, Sägen und Stemmen, Anwendung von verschiedenen Werkzeugen (Grundhobel, Stemmeisen und Knüpfel). Werkstücke wie z.B. Kleingebäckschale, Gebäckschale, Buchständer, Blumenvase oder Flaschenhalter zeigen das Gelernte.    

Auch der Bereich Zimmerei mit den verschiedenen Längs- und Eckverbindungen wird behandelt. Im 2. Jahrgang wird nach der Erklärung der Bedienung und Einstellung der Bandsäge, Kreissäge, Dicken- und Abrichthobelmaschine und der Fräse und nach einigen kleineren Werkstücken (Kassette, Bleistiftablage u.ä.) ein Werkstück nach freier Wahl hergestellt (z.B.: Stallapotheke, Gartenschaukel, Jugendbett, Stehleiter, Gartengarnitur, u.a.). Nach dem Erstellen der Planskizze folgt der Aufriss im Maßstab 1:1 Weitere notwendige Fertigkeiten sind die Holzauswahl, das eigenständige Erstellen der Materialliste, die Oberflächenbehandlung, lackieren und ölen.  

 
 

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