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Beschreibung + Fotograf bzw. Grafiker??? mehr wissen ... besser leben!

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Rundschreiben Fühjahr 2012

"Rechte und Pflichten des Waldbesitzers"

Montag, 13. Februar 2012
um:  20 Uhr
Ort: LWS Burgkirchen


Dipl.-Ing. Peter Kölblinger ist seit Juni 2005 "Bezirksforstinspektor" der BH Braunau am Inn.

Aus dem Inhalt:

Einbau von Abbruchmaterialien in Forstwege?

Konfliktbereich Waldrand/Siedlung

Schlägerung: Rechte und Pflichten

Schädlingsbekämpfung

"Erholungsraum Wald" Konfliktpotential?

Wald/Wild: Abschussplanung

Auf zahlreichen Besuch und rege Diskussion freuen sich.

AV Obmann                                     Geschäftsführer des AV

Herbert Baischer                             Direktor Ing. Maximilina Mayer

 

Huawa-Maier Kabarett-Gruppe

"Vogelfrei" Da Huawa Da Meier und I

Dienstag, 28. Februar 2012
um: 20 Uhr
Festsaal der LWS Burgkirchen

Kartenvorverkauf ab 6. 2. 2012 : LWS Burgkirchen 07724/2602
(Montag – Freitag 8-12 Uhr)
€ 12,- Abendkasse € 14,-

Das Trio zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Musik-Kabarettgruppen Bayerns. Mit ihrer ureigenen wahnwitzigen Art, die bayerische Volksmusik zu interpretieren, haben Sie mehrere renommierte und begehrte Kleinkunstpreise gewonnen. Auch die Macher der BR-Sendung „Ottis Schlachthof“ engagierten die Drei für einen Auftritt.

Achtung: limitierte Kartenanzahl!

Salleinlass: 19:00 Uhr – keine nummerierten Sitzplätze!

 

Famile Hinterholzer - Foto Waidbacher

Beate Hinterholzer, „Riepltochter z`Walchhausen" Tumeltsham.

Eine junge Dame, die gerne Bäuerin wird!

Der aufmerksame Leser unserer Zeitung könnte glauben, unter unseren Absolventen gibt es nur Männer, denn im Porträt werden nur solche vorgestellt. Das stimmt so nicht, denn unter unseren ehemaligen SchülernInnen – so muss es wohl gendergerecht heißen – gibt es natürlich auch Mädchen. Von einer solchen jungen Dame wollen wir heute im Porträt berichten. Rein optisch kennen wir sie schon einige Zeit, denn sie ist das Mädchen, welches bei Ankündigungen oder Einladungen in unserer Zeitung – zusammen mit einem Burschen von der Mauer vor dem Schulgebäude herunter lächelt.

Schule und Ausbildung: Beate wurde 1992 als vierte Tochter ihrer Eltern Sieglinde und Josef Hinterholzer in Ried geboren. Mit ihren Geschwistern wuchs sie am elterlichen Bauernhof in Walchhausen auf. Die Volksschule besuchte sie in Tumeltsham und die Privathauptschule in Ried i. I. Für sie stand schon sehr früh fest, dass sie Bäuerin werde will und einmal den elterlichen Hof übernimmt. Nach einigen Überlegungen - welche Landwirtschaftsschule sie besuchen soll, denn es kamen mehrere in Frage – entschied sie sich für Burgkirchen. Dort wurde ihr und noch drei anderen Mädchen die Möglichkeit geboten im Internat zu wohnen.

Im Schuljahr 2007/08 trat sie in die erste Klasse unserer Schule ein. Nach der zweiten Klasse machte sie im Sommer 2009 eine Fremdpraxis auf einem Schweinezuchtbetrieb in Bayern, genauer in Neuburg am Inn. Für die Schweinezucht entschied sie sich deshalb, weil der elterliche Bauernhof zu dieser Zeit auf den Schwerpunkt Ferkelproduktion umgestellt wurde und dieser Betriebszweig ausgebaut werden soll. Nach dem vorläufigen Abschluss ihrer Ausbildung mit dem Besuch der Betriebsleiterklasse arbeitete sie am elterlichen Hof. Da sie eine interessierte junge Frau ist und gerne etwas Neues kennenlernt, meldete sie sich im Sommer 2010 für das Landjugendaustauschprogramm an und fuhr mit einigen anderen jungen Leute nach Dänemark. Horsens – der Ort liegt in Jütland in der Nähe der Grenze zu Holstein – wurde für 14 Wochen ihre Heimat. Da sie sich jetzt besonders für die Schweinezucht interessierte, kam sie auf einen sehr guten Betrieb, der mit 200 Zuchtsauen und 1200 Mastschweinen auf 220 ha einen geschlossenen Betrieb darstellt. Der Maler wollte natürlich wissen wie es war. Beate im O–Ton: „ Es war sehr interessant und meine Bauersleute waren sehr nett und bemühten sich, mir viel von dem schönen Land zu zeigen. Toll war auch, dass der Hof fast am Meer lag. Arbeit gab es genug, denn außer mir und der Betriebsleiterfamilie war nur noch ein Ukrainer am Hof. In der Früh – begonnen wurde erst um 8 Uhr – half ich im Stall und dann meistens dem Bauern bei der Feldarbeit. In diesem Sommer hat es unheimlich viel geregnet und so mussten die Schönwettertage ausgenützt werden und so fuhr ich schon manches Mal bis spät in die Nacht mit dem Mähdrescher. Normalerweise hörten wir aber um 16 Uhr mit der Außenarbeit auf.

Einen Tag in der Woche hatte ich frei und da trafen uns wir Österreicher mit einem Führer, um vom Land allerhand kennen zu lernen. So besichtigten wir einige Betriebe, eine große Schweineschlachterei, eine Molkerei und - das ist in Dänemark ein unbedingtes Muss – Kopenhagen. Auf so einem Betrieb kann man sich schon Einiges abschauen.
Auch ist eine Außensicht der Dinge gar nicht schlecht. Gefreut hat mich, dass meine Bauersleute, aber nicht nur die, gerne nach Österreich und da vor allem in die Berge fahren. 

 

Beate Hinterholzer - Foto _Waidbacher

Der elterliche Betrieb: Beim Interview sitzen wir in der gemütlichen Stube beisammen und man merkt, wie gut sich die Familie versteht. Mama und Papa sitzen mit am Tisch und ergänzen oder erklären das eine oder andere und man merkt ihnen den Stolz auf ihre Tochter an. Der Hof hat 50 ha LN und 2 ha Wald. 3 ha sind unbedingtes Grünland und werden zur Heugewinnung genutzt. Das Heu kauft der Zuchtverband. Auf 47 ha Acker werden je zu gleichen Teilen Mais, Winterweizen, Raps und Wintergerste angebaut. Der Raps wird verkauft, die anderen Früchte werden im Betrieb verfüttert. Es stehen 150 Zuchtsauen im Stall. Begonnen hat das so richtig im Jahre 1998, da wurde auf 70 Zuchtsauen umgestellt und als zweiten Betriebszweig noch Milchkühe gehalten. 2007 entschloss man sich, die Milchkuhhaltung aufzugeben, den alten Kuhstall abzureißen und einen Schweinestall zu bauen. Jetzt werden 6 Gruppen zu je 25 Zuchtsauen in einem Stallabteil gehalten. Nach dem Abferkeln und dem Absetzen der Ferkel kommen sie in die Deckabteilung und werden dort künstlich besamt. Der Same wird vom eigenen Pietraineber gewonnen. Danach kommen sie in den Stall für trächtige Sauen, wo sie in offenen Gruppen mit Kastenständen und freier Bewegungsmöglichkeit gehalten werden. Gefüttert wird mit Trockenfutterautomaten. Früher wurde über den Ferkelring vermarktet, aber vor einiger Zeit wurde ein Mäster ganz in der Nähe, nämlich in Andrichsfurt gefunden, der alle 14 Tage 100 Ferkel abnimmt. Beide Betriebe sind mit dieser Lösung sehr zufrieden. Wie geht es mit dem Abferkelkäfig und dem Kastenständen weitergeht, wollte der Maler wissen. „Do hot`s a Joahr laung a mords Wedda gebn und hiatz ham sa si fost unbemerkt geinigt!" meint Papa Josef. Die Tiere dürfen nur mehr 100 Tage – anstatt wie früher 150 Tage - in den Ständen gehalten werden. Damit kann man leben, ist die Meinung der drei. Die F1 – Sauen bezieht der Betrieb von der Gutsverwaltung Hardegg im Waldviertel. Beim Rundgang fällt dem Maler auf, dass die Luftqualität recht gut ist. Das Lüftungssystem mit der Zuluft-führung von seitlich unten und der Absaugung an der Decke scheint recht gut zu funktionieren. In einigen Abteilen wird die alte Porendecke gerade gegen neue Deckenelemente ausgetauscht, die auch mit dem Hochdruckreiniger gewaschen werden können.

Hobby: Da denkt die Beate einige Zeit nach, dann meint sie: "Vielleicht die Landwirtschaft und unser Hof". Mama Sieglinde wirft ein, dass sie gerne fort geht. "Ja, tanzen in der Disco tu ich schon gerne", bestätigt unsere Porträtierte. Familie: „Hob i sölba no koani!", meint Beate und wundert sich ein wenig über die indiskrete Frage. Mit Mama, Papa und den Schwestern ist sie vollauf zufrieden.

Die persönliche Aussage: „Ich bin sehr gerne in der Landwirtschaft tätig und freue mich schon, wenn ich eines Tages den Betrieb übernehmen kann. Ich bin nämlich sehr gerne eine Bäuerin. Das ist ein toller Beruf mit vielen Herausforderungen. Mein nächstes Ziel ist die Meisterprüfung. Wichtig ist, dass man für seinen Betrieb eine gute, zukunftsfähige Lösung findet. Wir, meine Eltern und ich, haben sie mit großer Wahrscheinlichkeit gefunden. Aber man muss immer am Ball bleiben. Meine Zukunftsaussichten beurteile ich als recht gut. In der Landwirtschaft wird der Strukturwandel vermutlich weiter gehen. Wie sich die Rahmenbedingungen ändern werden, wird man sehen. Aber Jammern, da sind sich alle „Riepl" einig, hilft am allerwenigsten! Die Eltern sind sehr froh, dass ihre Tochter den Hof übernimmt und ihr Lebenswerk weitergeht. Man merkt ihnen die große Begeisterung für den Beruf an, die sich auch auf ihre Tochter übertragen hat. Die Mama meint noch: „Man muss den Kindern vorleben, wie schön Bäuerin sein ist und in ihnen die Liebe zum Hof erwecken. Dann sind die Chancen gut, eine Nachfolgerin zu finden! Manche Bauern beherzigen dies zu wenig!" Der Maler meint, das dieses Porträt, obwohl das Model noch sehr jung ist, ganz gut in unsere Ahnenreihe passt. Wir vom Redaktionsteam wünschen Beate und ihren Eltern viel Erfolg und alles Gute. Der Maler
Hannes Waidbacher

 
 

Präsident d. LWK ÖR Ing. Franz Reisecker - Foto Mayer

Was kann die Interessensvertretung in der Agrarpolitik noch beeinflussen ?


Bei der am 1. Dezember 2011 abgehalten Jahreshauptversammlung des Absolventenverbandes der landw. Fachschule Burgkirchen konnten wir den designierten Präsidenten der OÖ. Landwirtschaftskammer ÖR Ing. Franz Reisecker begrüßen.

In seinem Vortrag zeigte Ing. Reisecker sehr ehrlich auf, welche Einflussmöglichkeiten es für die Interessensvertretung – sprich die Landwirtschaftskammern -noch gibt und wo der Einfluss seine Grenzen hat.

Das Einkommen unserer Bauern beruht derzeit auf zwei Säulen: einerseits auf den Preisen, die am Markt erzielbar sind und andrerseits auf den Ausgleichszahlungen. Die Eingriffsmöglichkeiten auf den Markt sind sehr gering und die Preise werden weiter den Marktschwankungen unterliegen. Derzeit sind die Aussichten für die Marktpreise weltweit eher gut. Im Bereich öffentlicher Gelder sind die Mitwirkungsmöglichkeiten wesentlich besser. Bei Maßnahmen, die von der EU vorgegeben sind, kann mansich im Vorfeld von Veränderungen Partner bei den Abgeordneten suchen und Argumente in die Diskussion mit der Kommission einbringen kann. Die "Außensichtweise" auf den gesamten EU Raum ist für die nationalen Belange oft recht schwierig und die Verhandlungen sind mühsam und fast immer kommt ein Kompromiss heraus. Manche Probleme lassen sich auf nationaler Ebene lösen, aber auch da sind gegensätzliche Sichtweisen durchaus an der Tagesordnung. In Zeiten, wo Sparen eine absolute Notwendigkeit ist, sucht jede Gruppe die Einsparungsmöglichkeiten bei den anderen. Als Beispiel führte er die Debatte um die Erhöhung der Grundsteuer und die Vermögenssteuer an. Solange ein Bauer, angenommen auf 40 ha Nutzfläche, Nahrungsmittel produziert, stellt der Boden kein Vermögen dar.

Bei allen Diskussionen sollte die Tatsache nicht vergessen werden, dass die österreichischen Bauern in vielen Sparten die heimische Bevölkerung zu 100 % mit qualitativ hochwertigen Lebensmittel versorgen. Dieser hohe Standard verursacht in einer kleinräumigen Landwirtschaft höhere Kosten. Eine große Aufgabe kommt auf die Beratung zu, denn am allerwichtigsten ist es, dass der einzelne Landwirt seinen Betrieb den gegebenen Bedingungen anpasst und seine Möglichkeiten ausschöpft. In der anschließenden Diskussion wurden die GAP-Reformen, Abferkelkäfig, Grünlanderhaltung, Milchquote und Mitführen des Führerscheines behandelt. Oft klang hier ernste Sorge durch aber auch die Forderung: „Toat`s a wenig mehr!" wurde geäußert. Auch Vorwürfe gegen das zaghafte Agieren mancher Politiker für eine relativ hohe Gage wurden geäußert. Reisecker klärte - sehr ehrlich – über die Zusammenhänge auf und auch wo die Grenzen sind und von welchem irrationalen Dingen Entscheidungen oft abhängig sind.

Interview mit ÖR Ing. Franz Reisecker:

Herzlichen Glückwunsch zu ihrem neuen Amt, oder sollte man lieber das Bedauern ausdrücken, denn es wird eine Menge Arbeit und Verantwortung auf sie zukommen.
Reisecker: Keinesfalls Bedauern. Ich vertrete die Interessen der oberösterreichischen Bauern sehr gerne und weiß ungefähr was an Arbeit auf mich zukommt. Es ist schön, wenn man mir dieses Amt zutraut.
Welche Schwerpunkte sehen sie in Ihrer zukünftigen Aufgabe:
Reisecker: Als ersten Schwerpunkt sehe ich die Interessenvertretung für unsere Bauern. Die Vielfalt der OÖ. Landwirtschaft und damit der Landschaft soll erhalten bleiben. Die Rahmenbedingungen für die jungen Bauern sollten so sein, dass die Motivation Bauer zu bleiben gegeben ist. Dazu braucht es eine breite Unterstützung durch die Bauernschaft, die möglichst geschlossen auftreten soll. Wir können nicht mehr durch die schiere Menge punkten. Der zweite Schwerpunkt wird die Beratung sein. Wir müssen die Beratung den veränderten Gegebenheiten anpassen, damit eine optimale Unterstützung für die Entwicklung unserer Mitgliedsbetriebe möglich ist. Chancen für Betriebsentwicklung gibt es immer wieder. Wir wollen hohe Beratungsqualität in vielfältiger Form anbieten, was auch eine Spezialisierung unserer Berater voraussetzt. Es soll ein Beratungskatalog kommen, der aufzeigt, wer welche Leistung anbiete. Dieses Angebot soll sich an Voll–, Zu- und Nebenerwerbsbetriebe gleichermaßen richten. Wir wollen alle eigenen Ressourcen bestmöglich ausschöpfen.
Was sagen Sie zur ausbrechenden Neiddebatte, woran die Subventionen für Bauern hauptsächlich am Schuldenberg schuld sein sollen ?
Reisecker: Ich finde das sehr ungerecht. Wir haben uns nie gegen Veränderungen verschlossen und immer Belastungen mitgetragen. Keine Berufsgruppe musste in den letzten Jahrzehnten solche gravierenden Veränderungen mitmachen, wie die Landwirtschaft. Das durchschnittliche landwirtschaftliche Einkommen liegt noch immer unter dem der Industriearbeiter. Neid ist also unbegründet. Es gibt natürlich Einzelfälle, die nur auf Wachsen und Weichen setzen und damit eine etwas schiefe Optik erzeugen. Diese werden aber von uns nicht unterstützt, denn wir wollen keine industrielle Landwirtschaft. Wir wollen den bäuerlichen Familienbetrieb als Leitbild, der neben der Nahrungsmittelproduktion auch für eine gepflegte Landschaft und eine intakte Umwelt sorgt.
Sie brauchen sicher die Unterstützung der anderen Bevölkerungsgruppen und der Medien. Wie ist Ihr Verhältnis zu den Letzteren ?
Reisecker: Grundsätzlich ist das Verhältnis gut. Was ich mir manches Mal wünsche, wenn über die Landwirtschaft berichtet wird: keine Hüftschüsse aus dem Bauchgefühl, sondern zuerst eine ordentliche Recherche und dann ein möglichst objektiver Bericht, auch wenn er kritisch ist. Wahr sollte er schon sein!
Der Absolventenverband gratuliert zur Wahl als Präsident der OÖ. Landwirtschaftskammer und bedankt sich herzlich für den Vortrag und die offene Diskussion!

 

Milchviehseminar 2012 - Foto Doppler

Ausbildungsschwerpunkt im Abschlussjahr Spezialseminar MILCHKUHHALTUNG 3 Wochen

3 Wochen ab Jahresbeginn 2012
Mit 40 Schülern in der Facharbeiterstufe verzeichnet unsere Schule heuer in der Abschlussklasse einen absoluten Höchststand. In der Schulzeit von September bis Weihnachten wurden 2 gleichstarke Klassen (zu je 20) im sogenannten "Regelstundenplan geführt. Auch in diesem Zeitraum wurde den Schülern in den Gegenständen Pflanzenbau und Tierhaltung eine Schwerpunktbildung ermöglicht.

Mit den Blockseminaren erfolgt dann eine weitere Vertiefung und Spezialisierung!

So wurde in einem 3-wöchigen Zeitraum nach den Weihnachtsferien ein Seminarbetrieb in 2 Gruppen geführt:

Eine kleinere Gruppe von 14 Schülern beschäftigte sich 14 Tage lang eingehend mit der Schweine und Geflügelhaltung – in der 3. Woche wurde das Wissen im Bereich Ackerbau vertieft.

Die größere Gruppe (insgesamt 26 Schüler) wendete sich 3 Wochen lang intensiv der MILCHKUHHALTUNG zu. Dabei ging es nicht nur um theoretisches Spezialwissen – es wurde vor allem über Betriebsbesichtigungen versucht, den Horizont der Schüler zu erweitern. Ingesamt 17 Betriebe standen am Programm und wurden auf ihre "Besonderheiten" hin untersucht:  

 

Milchviehseminar 2012 - Foto Doppler

1. Mair z`Hagenau (St. Peter), Grundfutterration, Lebensleistung 2. Fa. Kraiburg (Tittmoning), Produktion v. Lauf- u. Liegematten 3. Fam. Hollersbacher (Tarsdorf) Spaltenboden mit Gummiauflage 4. Fam. Asen (Hochburg) Gummilaufmatten m. Schrapperentm. 5. Hechfellner (Mühldorf) Altbauadaptierung – niedrige Kosten 6. Fam Prilhofer (Burgkirchen) BCS – Übungen 7. Fam. Oberascher (Frankenmarkt) Stallanalyse, Kuhhotel 8. Fam. Sigl (St. Radegund) Fleckviehzucht 9. Fa. Sano (Landshut) Spezialist f. Rinderfütterung 10. Fam. Kinzl (St. Pantaleon) Kurzrasenweide, Low-Input 11. Fam. Wimmer (Lochen) Heubetrieb – Belüftung 12. Fam. Brandacher (Hochburg) Kompoststall 13. Fam. Dengg (Gilgenberg) Melkroboter 14. Fam. Priewasser (Geinberg) Couchetten-Stall 15. Fam. Meisohle (Ortenburg) Stallneubau – niedrige Kosten/Stdpl. 16. GbR Bayerwald (Passau) Kooperationsstall mit 7 Landwirten 17. Fam Hirnsberger (Jeging) RZO-Züchter Kompoststall des Abendschul-Absolventen Josef Brandacher Kathrin und Karl Kinzl (Absolvent) stellen sich den Fragen der Blockseminaristen

Für die Organisation des Seminars bzw. für die inhaltliche Abstimmung war, wie auch in den letzten Jahren Dipl. Ing. Michael Doppler verantwortlich, der auch einen wesentlichen Teil der Unterrichts gestaltet – ihm gebührt für diese Arbeit ein herzliches Dankeschön.

Ein ganz besonderer Dank gilt aber unseren "Exkursionsbetrieben" für die Bereitschaft, uns einen Einblick in den Alltag im Milchviehstall zu geben.  

 

Milchviehseminar 2012 - Foto Doppler

 


Erlebnis-Genusscamp 2019

Kochen mit Kids Genaue Informationen zur Anmeldung finden Sie am Folder
» Informationsprosepkt Kochen mit Kids 2019 (PDF)

Bildungsinhalte

Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen in OÖ. Informationen über Bildungsinhalte der vier Fachrichtungen sowie die Ausrichtung der vielfältigen Ausbildungsschwerpunkte finden Sie hier in Kurzform
» Informationsfolder (PDF)

HBLA Elmberg Aufbaulehrgang

Nach der Matura zum Ingenieur AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN aktuell: Fachrichtung Landwirtschaft und Ernährung NEU ab 2019: Fachrichtung Landwirtschaft
Icon externer Link mehr Informationen zum Aufbaulehrgang

Berufsreifeprüfung - Vorbereitungslehrgang

Ein besonderes Bildungsangebot bietet die Fachschule Waizenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Land und der HBLA St. Florian. In nur einem Unterrichtsjahr erfolgt die kompakte Vorbereitung zur Berufsreifeprüfung in allen Maturafächern.
Icon externer Link Nähere Informationen finden Sie hier

Schul- und Heimbeihilfen

Anträge liegen ab Schulbeginn in den Schulen auf oder sind selbst zum downloaden. Einreichfrist 31.12. des laufenden Schuljahres. Bei späterer Sendung wird die Beihilfe ab dem Monat des Posteingangs gewährt Informationen über Schul- und Heimbeihilfen sowie Download-Formulare
Icon externer Link www.schuelerbeihilfen.at


Landwirtschaftliches Praktikum im Ausland

Förderung von Auslandspraktika
Icon externer Link Landwirtschaftliches Praktikum im Ausland

Facharbeiter für Biomasse und Bioenergie


» Mehr Information an den Fachschulen Schlierbach, Waizenkirchen und im Folder (PDF)

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