Schulmodell Land-Wirtschaft (Fachrichtung Landwirtschaft)

Zweiberufliche Ausbildung im Ländlichen Raum

Ziel dieses neuen Schulmodells ist es, junge Menschen im ländlichen Raum einerseits zu wertvollen Mitarbeitern für die Wirtschaft auszubilden, und andererseits durch eine fundierte landwirtschaftliche Ausbildung auch langfristig die Lebensfähigkeit des ländlichen Raumes zu garantieren.

Der Großteil der Absolventen landwirtschaftlicher Fachschulen erlernt auch schon bisher einen außerlandwirtschaftlichen Zweitberuf. Dies ist in der hohen Nebenerwerbsquote begründet.

  • 2 Berufe in 5 Jahren

Die Schüler gelangen in in einem verschränkten Modell in 5 Jahren zu 2 vollwertigen Berufsabschlüssen. Die Schüler stammen meist aus landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieben und streben eine Fachausbildung für den künftigen außerlandwirtschaftlichen Erwerb an.

 

Vorteile für die Lehrbetriebe:

  • Kennenlernen der künftigen Lehrlinge über das Pflichtpraktikum und die berufspraktischen Tage
  • Die Kosten für die 1.Klasse Berufsschule (Lehrlingsentschädigung,..) entfallen für den Betrieb
  • Lehrlinge steigen bereits mit einschlägigen theoretischen und praktischen Vorkenntnissen in die Lehre ein.
  • Die Schüler/Lehrlinge sind um 2 Jahre älter und haben bereits die erste Berufschulklasse absolviert.

 

 Vorteile für die Auszubildenden:

  • Berufsabschluss "Landwirtschaftlicher Facharbeiter" in angemessener Zeit
  • Berufsabschluss in einem gewerblichen oder kaufmännischen Beruf in angemessener Zeit durch eine Lehrzeitanrechnung bei Abschluss des Lehrvertrages
  • Gute Vorbereitung auf den zukünftigen Lehrberuf durch berufspraktische Tage, das
  • 4-wöchige Pflichtpraktikum und Besuch der 1. Klasse einer Berufsschule.
  • Großes Spektrum an Lehrberufen
 

Weitere Informationen zum Schulmodell Land-Wirtschaft

 

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