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Grafik: Wiese mit Bäumen auf der ein Traktor fährt, im Vordergrund Jugendliche, die die Hände in die Höhe streckenDein Bildungszentrum im Herzen Oberösterreichs

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Comenius Schulpartnerschaft 2008-2010

 

Comenius

Zwei Jahre lang haben wir uns intensiv mit dem Thema „Ökologischer Fussabdruck“ beschäftigt. „Wir“ – damit sind 6 Schulen aus ganz Europa gemeint (Lockeren – Belgien, Tenbury – England, Bordeaux – Frankreich,  Bari – Italien, Waizenkirchen – Österreich und Mszana Dolna – Polen).

Im Rahmen einer gemeinsamen Comenius - Schulpartnerschaft sind wir weit herumgekommen, haben viel dazugelernt, einiges gesehen und nicht zuletzt viele neue Freunde in anderen Ländern gefunden. Mit einem Projektbudget  von 20.000,- Euro ausgestattet (aus Mitteln der EU) konnten sich 24 Schüler und 12 Lehrer von der Gastfreundschaft in anderer Ländern überzeugen und in sechs gemeinsamen Treffen viele Eindrücke sammeln.

Mit Englisch als Arbeitssprache haben sich anfangs viele nicht sehr wohl gefühlt. Aber spätestens beim Eintreffen in den Gastgeberländern und beim ersten Kontakt mit den Gasteltern und Lehrern sowie Schülern der Partnerschulen bei denen wir untergebracht waren, war jeder froh sich mehr oder weniger gut verständigen zu können.

Bei jedem Treffen wurde am Thema „Tread lightly on the Earth“ (tritt sachte auf die Erde – hinterlasse einen „kleinen“ Fussabdruck) gearbeitet. Wir nahem unsere täglichen Gewohnheiten wie den Schulweg, Kochen, Einkaufen, Energieverbrauch im Haushalt und vieles mehr genauer unter die Lupe und haben nach Wegen gesucht die Umwelt weniger zu belasten.

Dabei wurde nicht nur nachgedacht und geredet, sondern auch gekocht, gefilmt, eingekauft und präsentiert. Natürlich alles in Englischer Sprache und im Vergleich mit den Teilnehmern.

Die „Nebenwirkungen“ dieser Partnerschaft sind nicht zu verachten. Wir hatten Gelegenheit „fremde“ Länder zu bereisen. Unsere Schüler und auch wir Lehrer konnten kulinarische Köstlichkeiten und touristische Sehenswürdigkeiten kennen lernen. In einem Land zu Gast zu sein ist interessant, wird man jedoch von Einheimischen geführt, sieht man mehr als ein gewöhnlicher Tourist. Vor allem aber hatten wir in diesen zwei Jahren Gelegenheit uns gegenseitig gut kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.

Ein Treffen fand natürlich auch in Waizenkirchen statt wo wir unseren Gästen ein abwechslungsreiches Programm boten. (Führung im Fernheizwerk LGH – Eferding, Besuch der Fa. Fronius in Wels, Schifahren auf der „Höss“, Führung durch Linz, uvm.) Die Gastschüler waren bei unseren Schülereltern untergebracht und haben sich allesamt sehr wohl gefühlt. Nur das viele Essen hat sie etwas „mitgenommen“.

Hier noch einige Eindrücke aus den zwei Jahren unseres Projektes.

Eindrücke von Schülern und Lehrern:

Mathias Roitner, 3. Jahrgang 2009: Treffen in Polen Mai 2010

„Früher hab ich Englisch nicht gemocht und auch nie geglaubt dass ich es einmal brauchen werde. Seit ich aber zwei Gastschüler bei mir zu Hause untergebracht habe und auch bei einem Austausch in Polen dabei war, will ich unbedingt noch mehr Englisch lernen. Es ist einfach super wenn man mit Leuten aus sechs Nationen am Tisch sitzt und sich doch irgendwie unterhalten kann und auch das meiste versteht was die Anderen sagen. Und außerdem können die auch nicht so gut Englisch, als  dass wir uns verstecken müssten."

Auinger Christian, 1b: Treffen in England Jan. 2010-07-06

"Ich fand die Reise nach England sehr interessant, weil ich einmal einen Einblick in ein anderes Land bekommen habe. Ich war auch sehr froh darüber das, wenn wir einmal Probleme mit der englischen Sprache oder anderen Dingen hatten, uns immer von der Gastfamilie oder von den anderen Schülern geholfen wurde. Im Großen und Ganzen war es eine tolle Erfahrung und ich würde bei solchen Projekten sofort wieder teilnehmen."

Fl. Günter Höftberger, Frankreich Oktober 2009 und Polen Mai 2010

"Für mich war jede Minute dieser Treffen wertvoll. Sehr profitiert habe ich selber durch die Kommunikation in Englisch, weil ich ansonsten selten die Gelegenheit dazu habe. Des weiteren hat man die Möglichkeit, vorgefasste Meinungen durch viele positive Erlebnisse zu verändern und zu ergänzen. Auch kleine und größere Unterschiede im zwischenmenschlichen Umgang, beim Essen und Arbeiten haben bei mir starke Eindrücke hinterlassen.  Besonders interessant finde ich  das veränderte Verhalten der Schüler bei diesen Treffen. Sie waren über den gesamten Zeitraum vorbildlich und haben sicherlich genau so viel gelernt. Könnte Schule eventuell öfters so gut funktionieren. Das Geld für dieses Projekt ist bestimmt hervorragend investiert."

Fl. Johann Hölzl, Italien 2008, Frankreich 2009, Belgien 2010:

"Die Meetings mit Kolleginnen und Kollegen aus sechs Ländern tragen meiner Meinung sehr zur „Völkerverständigung“ bei - man könnte auch sagen, sie sind „Frieden stiftend“. Wie wir Lehrer unseren Schülern die Fremdpraxis empfehlen, so wertvoll ist es auch, sich mit anderen LehrerInnen auszutauschen. Herzlichen Dank dem Kollegen Kaiblinger, der dieses Projekt initiiert hat."

Fl. Gerald Kaiblinger; Koordinator

"Zu Beginn des Projektes standen vor allem der Inhalt und das Thema im Vordergrund. „Tread lightly on the earth“ – sollte bei den Teilnehmern ein Umweltbewusstsein schaffen und Vergleich zwischen den Ländern ermöglichen. Der ökologische Fussabdruck zog sich wie ein roter Faden durch die zwei Jahre der Schulpartnerschaft. Die positiven „Nebenwirkungen“ waren es aber, die uns allen auch noch lange in Erinnerung bleiben werden. Die Fremden Länder, Gastfreundschaft zu geben und auch zu empfangen, das „fremde“ Essen, die Hilfsbereitschaft und der Einsatz eines jeden Gastgebers. Die vielen Eindrücke die so eine Partnerschaft hinterlässt machen das ganze Projekt für mich sehr wertvoll. Auch das kann Schule sein und ist für mich Ansporn bald wieder mit Schülern und Kollegen über die Grenzen von Österreich hinauszublicken."

 

Fachsozialbetreuung Schwerpunkt „Altenarbeit“ inklusive Pflegeassistenz

In Fachschulen mit der Fachrichtung „Ländliches Betriebs- und Haushaltmanagement“ folgt nach dem positiven Abschluss der dreijährigen Fachschule sowie der Heimhilfe die einjährige Ausbildung zur Fachsozialbetreuung „Altenarbeit“ inklusive Pflegeassistenz.
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NEU: Ausbildung FachsozialbetreuerIn für Altenarbeit inkl. Pflegeassistenz

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HBLA Elmberg Aufbaulehrgang

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Berufsreifeprüfung - Vorbereitungslehrgang

Ein besonderes Bildungsangebot bietet die Fachschule Waizenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Land und der HBLA St. Florian. In nur einem Unterrichtsjahr erfolgt die kompakte Vorbereitung zur Berufsreifeprüfung in allen Maturafächern.
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Landwirtschaftliches Praktikum im Ausland

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